Detox oder zuckerfrei?

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Detox oder zuckerfrei
Segment: Natürliche Ernährung und hochwertige Nähstoffe für alle./ Hochwertiger Shop für Biowaren

Es ist Frühling. Wir erwachen aus dem Winterschlaf und es wird Zeit. 
Zeit Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen.



Zeit für einen innerlichen Körperputz. Um die Gifte loszuwerden, die täglich unseren Körper durchfluten und sich in unsere Zellen eingelagern haben könnten. Abgase, Chemikalien, Lebensmittelzusätze, Spritzmittel, Kaffee, Zucker – die Liste ist lang. Normalerweise schafft es unser Körper diese Belastungen in der Leber herauszufiltern und über die Galle und Blase abzuführen.
Was aber wenn nicht?

Detox-Kuren versprechen Hilfe. Detox kommt vom englischen Bergriff „detoxification“ und bedeutet Entgiftung. Ein neuer Begriff für eine alte Sache:
Die Wurzeln des Heilfasten reichen bis in die Antike zurück. Der griechische Arzt Hoppokrates empfahl vier Jahrhunderte vor Christi das Weglassen von Nahrung, um den inneren Arzt wirken zu lassen. Viele sind ihm gefolgt. Und noch heute spielen die Entschlackungs- und Fastenkuren zum Beispiel bei der hinduistischen Behandlungsmethode des Ayrveda eine wichtige Rolle.

Was aber ist denn nun eine Detox-Kur?

Das sind Maßnahmen, die mutmaßliche Giftstoffe und schädliche Stoffwechselprodukte ausscheiden sollen. Das können Darmspülungen, Spezialbäder und – produkte sein. Aber auch der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, eine basische Ernährung und vieles mehr. Es gibt kein Patentrezept. Das Internet ist voll von Anbietern spezieller Detox-Konzepten und -Kuren. Fasten ohne zu hungern. In drei Tagen, sieben Tage oder 14 Tagen. Sie können im Alleingang oder in Gesellschaft, von zuhause aus oder auswärts durchgeführt werden. Entgiften in den Bergen oder lieber am Meer? Hotels bieten mehrwöchige Aufenthalte rund um dieses Thema an. Für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack. Das Gesunde mit dem Schönen verbinden.

Was wäre denn eine Alternative?

Da gibt es die alt-herkömmliche Methode. Der Verzicht auf ein bestimmtes Lebensmittel. Zum Beispiel Zucker. Das süße Gift mit den vielen Namen. Wie Saccharose, Fructose, Laktose oder Maltose. Das alles ist raffinierter Industriezucker – lediglich aus unterschiedlichen Produkten gewonnen.

Was aber ist an Zucker giftig?

Die Menge macht es. Zucker ist heute fast überall mit als Inhaltsstoff angegeben. Nicht nur in Süßigkeiten, Kuchen und Eis, sondern auch in Fertiggerichten, Soßen, Brot, Wurst, Fruchtjoghurt, Getränken und vielen mehr. Zucker macht nicht nur Löcher in den Zähnen und dick, es schädigt unseren gesamten Körper. Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen und eine Schwächung des Immunsystemes sind die Folgen langfristigen Zuckerkonsums. Und er macht süchtig.

Zuckerfrei geht denn das?

Das ist gar nicht so einfach. Da er ein schleichender Begleiter unser Ernährung ist. Aber es wäre ein Anfang ein paar Tage bewußt darauf zu verzichten. Die Inhaltsangaben auf den Verpackungen zu lesen und zu staunen. Unser süßer Freund ist nämlich allgegenwärtig. Ein paar Tage zuckerfrei kosten Zeit und viel Willenskraft. Unser Körper durchleidet echte Entzugerscheinungen: wie Kopfweh, Gliederschmerzen, Gereiztheit und Heißhunger – auf Süßes. Am Besten nimmt man sich ein paar Tage frei. Es ist ein harter Kampf: Kopf gegen Bauch.

Es lohnt sich.

Vielleicht zeigt die Waage danach ein paar Kalorien weniger an. Vielleicht schmeckt danach alles viel zu süß. Und vielleicht können wir auch in Zukunft unseren Zuckerkonsum etwas einschränken.
Unser Körper wird es uns langfristig danken.